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Konzeption und Selbstverständnis

 


"Das Institut für Psychotherapie Potsdam bietet Ihnen eine moderne, methodenübergreifende Psychotherapieausbildung auf psychodynamischer Grundlage"

 

In der angeschlossenen Institutsambulanz führen wir tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapien - perspektivisch auch analytische Psychotherapien -  mit besonderer Berücksichtigung erweiterter methodischer Kompetenzen und evaluativer Kriterien durch. 

Am Institut für Psychotherapie Potsdam erhalten Sie eine Psychotherapieausbildung, in der die Betreuung der Ausbildungskandidaten durch das Lehrpersonal und die Institutsleitung über die gesamte Ausbildungszeit hinweg von besonderer Bedeutung sind. Die Didaktik der Veranstaltungen orientiert sich in beständiger Auseinandersetzung mit dem aktuellen wissenschaftlichen Diskurs im Bereich der psychodynamisch-psychoanalytischen Theoriebildung an den Notwendigkeiten und Lernbedürfnissen der Ausbildungsteilnehmer.

Die Veranstaltungen werden regelmäßig evaluiert und den Erfordernissen angepasst. Das Institut für Psychotherapie Potsdam versteht sich als Ausbildungsstätte, die ihre Besonderheit in der Profilierung einer spezifisch tiefenpsychologischen Theoriebildung und Theorievermittlung sieht und vor allem die Individualität von Aneignungsprozessen und der schwierigen Professionalisierung junger Kollegen und Kolleginnen berücksichtigt.

Die Entwicklung einer persönlichen wie auch fachlichen Identität als Psychotherapeut oder Psychotherapeutin liegt uns gleichermaßen am Herzen, wie die Orientierung unserer Curricula an aktuellen wissenschaftlichen Standards.

 

Konzeption

 

Die Inhalte der theoretischen Ausbildung sind thematisch in groben Zügen durch die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten (PsychTh AprV) vorgegeben. Die Seminarinhalte sollen dabei auf die staatliche Abschlussprüfung der Ausbildung vorbereiten und eine umfassende theoretische Grundlage für die spätere Ausübung des psychotherapeutischen Berufes bilden.

Die einzelnen Ausbildungsstätten können jedoch im Rahmen dieser grundsätzlichen Vorgaben ihren Theoriecurricula ein spezifisches theoretisches Profil geben, indem die Ausbildungsbestandteile unterschiedliche Gewichtung erfahren.

Am Institut für Psychotherapie Potsdam wird

  • auf Basis eines modernen, psychodynamischen Verständnisses
  • eine methodenintegrative, multimodale Psychotherapie vermittelt,
  • die indikations- und störungsspezifisch den Notwendigkeiten
  • einer allgemeinen, versorgungsrelevanten Behandlungsrealität gerecht wird

 

Die gesetzlichen Vorgaben finden am Institut entsprechend eine besondere theoretische Gewichtung in den Bereichen

  • psychodynamische Theoriebildung
  • integrative Behandlungsmethodik

sowie

  • Praxisnähe und Versorgungsrelevanz

Ein modernes psychodynamisches Verständnis von Psychotherapie berücksichtigt den aktuellen Forschungsstand und insbesondere die Ergebnisse vergleichender Psychotherapieforschung. Alle Erkenntnisse weisen dabei auf die relative Bedeutungslosigkeit des therapeutischen Verfahrens für den Behandlungserfolg im Vergleich zur immensen Bedeutung einer als hilfreich erfahrenen therapeutischen Beziehung hin. Auch und gerade in der Ausbildung des psychotherapeutischen Nachwuchses muss diese Erkenntnis mit all ihren Differenzierungen von besonderer Wichtigkeit sein. Methodische Abgrenzungen im „Schulenstreit“ werden dieser Anforderung und der psychotherapeutischen Behandlungsrealität schon lange nicht mehr gerecht.

Unter psychodynamischen Psychotherapieformen im engsten Sinne versteht man die sozialrechtlich anerkannten Behandlungsverfahren

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

und

Analytische Psychotherapie

Beide Verfahren kommen am Institut für Psychotherapie Potsdam zur Anwendung. Für beide Schwerpunktverfahren werden Ausbildungscurricula gegenwärtig angeboten bzw. zur Ausbildung vorbereitet. Perspektivisch (ab Sommersemester 2011) ist am IfP-Potsdam sowohl die Ausbildung im jeweiligen Vertiefungsverfahren als auch die sog. kombinierte Ausbildung in "analytisch begründeten Verfahren"mit Abschluss in beiden Verfahren möglich.

Grundsätzlich untergliedert sich die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten – unabhängig von der Wahl des Vertiefungsverfahrens - in den Erwerb von „Grundkenntnissen“ und eine darauf aufbauende „Vertiefte Ausbildung“. Die erste Phase dient der Vermittlung allgemeiner, verfahrensübergreifender Kenntnisse, die Sie als Ausbildungskandidaten befähigen sollen, grundlegende Kompetenzen zur fachgerechten Durchführung psychotherapeutischer Gespräche zu erwerben. Für die Psychotherapie relevante Kenntnisse aus Nachbardisziplinen, rechtliche und ethische Vorgaben, Gesprächsführungskompetenzen und diagnostische Qualifikationen werden hier ebenso behandelt, wie die theoretischen Grundlagen und Indikationen unterschiedlicher Behandlungsansätze auf integrierender Grundlage eines psychodynamischen Verständnisses von Psychotherapie.

Das „Grundstudium“ am IfP-Potsdam sieht sich einem „Allgemeinen Modell von Psychotherapie“ (Orlinski, 1994) verpflichtet. Die Entwicklung einer individuellen Psychotherapeutenpersönlichkeit soll dabei in Auseinandersetzung mit der methodischen Vielfalt von Psychotherapie von Beginn an gefördert werden. Sie ist uns ein besonderes, didaktisches Anliegen.

Zu diesem Zweck wird die Aneignung theoretischer Inhalte am IfP-Potsdam von Anfang an in einer Einzelselbsterfahrung/Lehrtherapie individuell begleitet. Die Auseinandersetzung und regelmäßig persönliche Grenzerfahrung aus der Praktischen Tätigkeit („Psychiatriejahr“) findet in der Einzelselbsterfahrung eine kompetenzsteigernde und die Persönlichkeit entfaltende, profilierende Klärung und Bearbeitung. Die Einzelselbsterfahrung stellt häufig das zentrale und verbindende Element der gesamten Ausbildung und beruflichen Entwicklung in dieser Zeit dar. 

Die anschließende „Vertiefte Ausbildung“ erweitert dann Stück um Stück die methodisch-praktischen Behandlungskompetenzen im gewählten Vertiefungsverfahren. Sie wird begleitet von der„Praktischen Tätigkeit“ und Patientenbehandlung in der Institutsambulanz. Intensive Einzel- und Gruppensupervision und überwiegend störu

 

Das Institut für Psychotherapie Potsdam steht in der Tradition eines multimodalen und methodisch an der spezifischen Behandlungsindikation orientierten Psychotherapieverständnisses auf Grundlage einer psychodynamisch-psychoanalytischen Konzeption. Vor allem die Vielfalt humanistisch-psychotherapeutischer Theorieentwicklung aus Gesprächspsychotherapie, Gestalttherapie und Körperpsychotherapie, aber auch die Verknüpfung mit verhaltenstherapeutisch orientierten, manualisierten Behandlungskonzepten schlägt sich in der Psychotherapieausbildung am IfP- Potsdam nieder. Wir verstehen Integration von Methoden und Verfahren dabei als breite Ergänzung der klassisch tiefenpsychologischen Behandlungsmethodik bei stets reflektierter methodischer Indikation und individueller Beachtung der unbewussten Psychodynamik im Behandlungsgeschehen. Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie bezieht sich auf die Existenz einer unbewusst wirksamen psychischen und pathogenen Dynamik, die es im Verlauf eines Behandlungsprozesses zu bearbeiten gilt und deren leidvolle Konsequenzen auf diese Weise Linderung erfahren.

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