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140.1: Freie Assoziation -
Die freie Assoziation als eine der Grundregeln der psychoanalytischen Technik - Jahrgang 2016

Fachbereich AP
Dozent: Dipl.-Psych. Susen Werner
Turnus: Dieser Kurs findet alle 2 Semester statt.
Beschreibung: „Nach einer einführenden Beratung erklärt der Psychoanalytiker dem Patienten (…) die einzige Regel, der sie während der psychoanalytischen Sitzung folgen werden. Er fordert den Patienten auf, sich zu entspannen und alles zu sagen, was ihm in den Kopf kommt, und zwar so, wie es ihm in den Kopf kommt, wobei er beachten soll, welche Gedanken, Gefühle und Regungen in ihm auftauchen. Der Psychoanalytiker schweigt.“ (Reik, S. 136)
Die Annahme des Unbewussten führt uns zu dem Problem der Verdrängungsschranke und der Frage, wie kann es gelingen, den „Zensor“ zu umgehen und die Analysandin jenseits der bisherigen Konventionen dazu zu bringen, bisher Uneingestandenes und möglicherweise Beschämendes oder anderweitig unangenehm Besetztes verbal zu symbolisieren? Zudem müssen wir uns fragen, ob sich die Schwierigkeit, „frei zu assoziieren“, mittlerweile von der Analysandin weg, hin zur Analytikerin verschoben hat. Das Seminar rekurriert auf die ursprüngliche Idee Freuds und zeigt unterschiedliche Möglichkeiten des Verstehens des von der Analysandin produzierten Materials.
Literatur: Bollas, C. (2006): Übertragungsdeutung als ein Widerstand gegen die freie Assoziation. Psyche - Z Psychoanal 60, S. 932-947.
Bollas, C. (2011): Die unendliche Frage. Zur Bedeutung des freien Assoziierens. Frankfurt am Main (Brandes & Apsel).
Bruce, F. (2013): Grundlagen der psychoanalytischen Technik. Eine Lacanianische Annäherung für klinische Berufe. Wien - Berlin (Turia + Kant).
Bozetti, I., Focke, I. & Hahn, I. (2014): Unerhört - Vom Hören und Verstehen. Die Wiederentdeckung der grundlegenden Methode der Psychoanalyse. Stuttgart (Klett-Cotta).
Freud, S. (1913c): Zur Einleitung der Behandlung. GW VIII, S. 454-478.
Freud, S. (1924f): Kurzer Abriß der Psychoanalyse. GWXIII. S. 405-427.
Greenson, R. R. (1981): Technik und Praxis der Psychoanalyse. Stuttgart (Klett-Cotta).
Reik, T. (1983 [1976]): Hören mit dem dritten Ohr. Die innere Erfahrung eines Psychoanalytikers. Frankfurt am Main (Fischer).
Thomä, H. & Kächele, H. (1996 [1985]): Lehrbuch der psychoanalytischen Therapie. Band 1: Grundlagen. Berlin Heidelberg (Springer Verlag).
Nächste Veranstaltung: Dieser Kurs findet vorraussichtlich im Semester das nächste mal statt.

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