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26.3: Spezielle psychodynamische Krankheitslehre II: Psychodynamische Behandlung von Hysterien und Konversionsstörungen -
Jahrgang 2016

Fachbereich TP, AP
Dozent: Joachim Berger
Turnus: Dieser Kurs findet alle 2 Semester statt.
Beschreibung: Der Begriff der Hysterie hat seit den „Studien über Hysterie“ (J. Breuer, S.Freud, 1895) drei Wege eingeschlagen.
Ein Weg führt vom fachlichen Aspekt weg in einen Alltagsbegriff. Als „hysterisch“ gelten exaltierte Menschen, die es verstehen durch auffälliges Benehmen, evtl. Kleidung etc. Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, ohne dass dies zwingend als Erkrankung angesehen wird.
Ein zweiter, fachlich begründeter Weg führt zum Begriff der histrionischen oder auch dissoziativen Persönlichkeitsstörung, im Rahmen derer die Pat. unter erhöhter Suggestibilität, mangelhaft ausgeprägter Realitätsprüfung aber auch teilweise unter gravierenden körperlichen Symptomen mit starkem Ausdruckcharakter (Erblindung, Lähmungen etc.) leiden.
Ein weiterer fachlich begründeter Weg führt über den Begriff der Konversionsneurose zum heutigen Krankheitsbegriff der Somatisierungsstörung bei Menschen mit körperlichen Beschwerden und Symptomen auf überwiegend psychogener Grundlage.
In der Lehrveranstaltung sollen gemeinsame aber auch unterschiedliche psychodynamisch begründete Aspekte dieser Erkrankungen an Hand von theoretischen Überlegungen, von empirischen Forschungsergebnissen und von Fallbeispielen untersucht und diskutiert werden.
Literatur:
Nächste Veranstaltung: Dieser Kurs findet vorraussichtlich im Semester das nächste mal statt.

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